Wie ich wieder zum Schreiben fand

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Hochmotiviert und mit dem Willen mich mit anderen Bloggern, Autoren und Schriftstellern vernetzen und austauschen zu wollen, startete ich vor einem Jahr diesen Blog. Die Motivation hielt ganze drei Monate.

Unsicherheit (Interessiert es überhaupt jemanden was ich hier schreibe?), Unzufriedenheit (Das was ich schreibe ist für meine Leser/innen nicht gut genug!) und selbst gemachter Stress (Ich MUSS bis DANN ALLES erledigt haben!) zogen meine Motivation herunter bis zu dem Punkt, an dem ich gar nichts mehr schrieb.

Meine Kreativität lebte ich stattdessen in anderen Projekten aus und verstaute mein Herzensprojekt Einen Roman schreiben in einer Schublade meines Hirns.

Anfang des Jahres wurde das Gefühl auf der Stelle zu treten zu groß und ich beschloss aus Alltag und Hamsterrad ausbrechen zu müssen, und zwar für länger als nur ein bis zwei Wochen Urlaub. Ich plante, trotz großer Unsicherheit darüber, ob ich mir das überhaupt zeitlich sowie auch finanziell leisten kann, einen sieben-wöchige Pilgertour in Japan. Um nicht doch aus Angst einen Rückzieher zu machen, buchte und bezahlte ich vorsichtshalber auch sofort den dazugehörigen Flug; und zwar ohne Reiserücktrittsversicherung oder andere Erstattungsfähigskeit.

Die Reise begann mit Hürden und Herausforderungen. Streik am Flughafen, stornierter Flug, bereits bezahlte Hotelaufenthalte und Weiterfahrten, die ich nicht mehr wahrnehmen konnte, Zeitdruck, und dann grundsätzliche Enttäuschung am Reiseort, weil es nicht meinen Erwartungen entsprach. Der Plan den Kopf frei zu bekommen und Energie zu tanken, war zunächst gescheitert.

Ich beschloss meine Reise zu verändern. Weg mit dem alten Plan! Her mit einem neuen Reiseziel! (Danke Kreditkarte!) Und es war eine sehr gute Entscheidung, denn schon bald erreichte mich die Inspiration und Motivation, die ich mir wünschte.

Dazu war unter anderem eine entscheidende Frage von Bedeutung: Was würde ich am meisten bereuen, wenn meine Lebenszeit jetzt vorbei wäre?

In diesem Augenblick flog die Schublade auf und mein Herzensprojekt stand vor mir. Nicht geschrieben zu haben, oder konkreter mein Buch nicht geschrieben zu haben, würde ich aktuell am meisten bereuen.

Nun, nachdem diese Antwort so klar war, stellte sich mir eine andere Frage: Wie kann ich denn die Motivation halten? Eine Antwort darauf habe ich noch nicht, aber ich werde herausfinden was zu tun ist!

Hast du Ideen und Anregungen für mich? Wie hältst du deine Motivation hoch?

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