Wuaah!

Das war ein holpriger Neustart des Blogs!

Vor zwei Tagen betrachtete ich den Countdown auf meiner provisorischen Startseite. Jede Zahl, die er von sich warf, landete als Last auf meinen Schultern.

Gerne hätte ich mehr als eine handvoll Rezensionen zum Restart des Blogs geschafft. Ein Dutzend Beiträge liegen zumindest schon als Entwurf vor, die ich alle peu à peu abarbeiten werde. 

Außerdem war zum Restart auch ein Podcast geplant. Es gibt die Aufnahmen schon, aber da gab es Schwierigkeiten mit der Audioqualität. Da werde ich also nochmal ran müssen.

Zusätzlich, kurz vor Ablauf des Countdowns und quasi auf dem Weg zum Literatur Camp in Heidelberg, stürzte ich vom Fahrrad, wobei mir das sogenannte Radiusköpfchen brach. Aua.

Insgesamt bin ich aber zufrieden mit dem Neustart des Blogs. Ich habe ihn ohne Hilfe installiert und in einem langen, selbstkritischen Prozess gestaltet. So weit zu kommen, insbesondere mit den hohen Ansprüchen an mich selbst, war gar nicht so leicht!

Vielleicht kennst du es von dir selbst: du beginnst eine Idee oder ein Projekt, weil du Spaß und Lust daran hast und bist hochmotiviert. Doch dann wandelt sich die Freude und Leichtigkeit mit der du begonnen hast in Stress. So ging es mir zumindest mit diesem Blog und meinem aktuellen Romanprojekt.

Letztes Jahr hatte ich den Blog offline genommen und aufgegeben, weil mich die stete Frage “Ist das was ich schreibe gut genug?” stresste. Willkommen beim ungesunden Perfektionismus! 

Denn die meiste Zeit war ich mit der alten Version unzufrieden. Ich will damit nicht sagen, dass ich heute gar nicht mehr zweifel, aber ich habe gelernt diese Unsicherheiten nicht allzu groß werden zu lassen. Zum Beispiel hilft es mir mich daran zu erinnern, weshalb und als was ich den Blog ursprünglich starten wollte. Besonders in Zeiten, an denen ich die vielen, wunderbaren und echt guten Blogs lese, die es bereits zu Büchern und zum Schreiben gibt und ich mich frage „braucht es da noch einen?“.

Ich startete den Blog ganz oldschool als Hobby und als eine Plattform, auf der ich mich mit dem Handwerk Schreiben auseinandersetzen wollte. Als etwas das mir Spaß macht und mich in meinem Prozess zum Autor unterstützen sollte. Ich bin es also, der diesen Blog braucht. Und irgendwie schreibe auch für dich. Man ist ja nie wirklich alleine mit seinen Dingen. 

Vielleicht befindest du dich in einer ähnlichen Situation. Vielleicht bringe ich dich auch auf einen hilfreichen Gedanken. Oder du mich! (Sofern du mir z.B. über die Kommentare schreibst.)

Soweit zum Neustart meines Blogs! 

Ich heiße dich Willkommen!

Schreibe mir was du dazu denkst!

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